Alle Menschen haben das Recht auf Inklusion.

Viele Konventionen der Vereinten Nationen (UN) konkretisieren für einzelne Gruppen die Allgemeinen Menschenrechte von 1948. Diese Konventionen schaffen keine Sonderrechte für diese Gruppen, sondern stärken deren individuellen Bedürfnisse.

Hierzu gehören beispielsweise

• die Genfer Flüchtlingskonvention (1951)
• die UN Flüchtlingskonvention (1954)
• die UN Antirassimuskonvention (1969)
• die UN Frauenrechtskonvention (1981)
• die UN Kinderrechtskonvention (1990),
• die UN Behindertenrechtskonvention* (2008).

Die UN Behindertenrechtskonvention (UN BRK) bezieht sich in ihrer Präambel ausdrücklich auf die Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen. Das wird bei Diskussionen oft vergessen. Das Ergebnis: Inklusion wird häufig auf die Gruppe der Menschen mit Behinderung reduziert.

Inklusion in der UN Menschenrechtscharta, der UN Behindertenrechtskonvention (UN BRK), unserem Grundgesetz und unseren Landesverfassungen:

  • Die Würde der Menschen ist angeboren und darf nicht verletzt werden.
  • Alle Menschen haben die gleichen, unveräußerlichen Rechte.
  • Jede*r hat Anspruch auf alle in den UN-Erklärungen verkündeten Rechte und Freiheiten.
  • Menschenrechte sind unabhängig von z.B. Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
  • Auf den Menschenrechten basiert jede menschliche Gemeinschaft, der Weltfriede und die Gerechtigkeit in der Welt.

* Wir beziehen uns grundätzlich auf die rechtlich verbindliche englische Originalversion bzw. auf die „Schattenübersetzung” des NETZWERK ARTIKEL3 e.V.