Die Würde aller Menschen.

Die UN Behindertenrechtskonvention bezieht sich in ihrer Präambel ausdrücklich auf die Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen:

„Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens

a) unter Hinweis auf die in der Charta der Vereinten Nationen verkündeten Grundsätze, denen zufolge die Anerkennung der Würde und des Wertes, die allen Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft innewohnen, sowie ihrer gleichen und unveräußerlichen Rechte die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,

b) in der Erkenntnis, dass die Vereinten Nationen in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und in den Internationalen Menschenrechtspakten verkündet haben und übereingekommen sind, dass jeder Mensch ohne jeglichen Unterschied Anspruch auf alle darin aufgeführten Rechte und Freiheiten hat,

c) bekräftigend, dass alle Menschenrechte und Grundfreiheiten allgemein gültig und unteilbar sind, einander bedingen und miteinander verknüpft sind und dass Menschen mit Behinderungen der volle Genuss dieser Rechte und Freiheiten ohne Diskriminierung garantiert werden muss …

haben folgendes vereinbart:…”


Weil alle das gleiche unveräußerliche Recht auf Menschenwürde haben, muss damit Schluss sein, 
Inklusion nur auf die Gruppe der Menschen mir Behinderung zu beziehen. Viel zu lange wurde bei der Umsetzung der UN BRK diese Einschränkung in den Vordergrund gestellt. Von manchen bewusst. Von manchen aus Unwissenheit.